Sportclub Obergeissenstein
Sportclub Obergeissenstein
6000 Luzern

FC Stans - SCOG 1:0 (0:0)

Samstag, 3. November 2018, 18:00 Uhr
Eichli: 120 Zuschauer

Tore: 58. Schaub 1:0.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen; Paci (71. Widmer), Caluroi, Albisser, Kolenda (78. Piattini); Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai, Illi, Marfurt und Lingg (alle verletzt); Winiger (privat); Wobmann (Ausland).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Stalder, Pereira.

Spielbericht:

Zum Ende eines Wettbewerbs gehört gewöhnlich die Spezialdisziplin eines jeden Sportreporters, der Rückblick, quasi obligat dazu. Die Spielzeit 18/19 ist zwar noch nicht vorbei, doch geht vorerst in eine lange, dreimonatige Pause, weshalb auch ich diese Gelegenheit natürlich nicht versäumen will, zurück auf die vergangenen Monate zu schauen. OG startete mit vier Siegen in Folge fulminant in die neue Saison, schliesst die Vorrunde aber mit ebenso vielen Niederlagen in Serie gleichermassen ernüchternd ab. Zwischen diesen ersten und letzten vier Spielen liegen weitere fünf, in denen zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Pleite eingefahren wurden. Alles in allem also eine ziemlich ausgeglichene Bilanz, dummerweise jedoch mit zeitlich sehr ungleich verteilten Gefühlslagen, sodass man im OG-Umfeld einen fast schon euphorischen August und September verbrachte, nun allerdings einen frustrierenden Oktober und November erleben musste und diese negativen Eindrücke in der Winterpause letztlich wohl überwiegen werden. Nichts desto trotz kann der SCOG diese Pause ganz gut gebrauchen, was sich deutlich in der gezeigten Leistung in Stans manifestierte. Obwohl der Gegner nun auch nicht gerade spektakulären Angriffsfussball im Stile Barcelonas unter Guardiola zelebrierte und defensiv nicht gleich an Juventus Turin erinnerte, hatte OG doch immer wieder Mühe mit den Stansern Angriffen und blieb selber offensiv weitgehend harmlos. Nach einer langen Hinrunde fehlte den Luzerner ganz offensichtlich die Kraft wie auch die Überzeugung, um gegen einen sicherlich nicht übermächtigen Kontrahenten zu punkten. Somit bestätigte sich auch der Eindruck aus den letzten Spielen, in denen dem SCOG weder fussballerisch noch kämpferisch nicht mehr viel gelingen wollte.

So viel zur Vergangenheit. Aber eigentlich viel interessanter als der Rück-, wäre doch der Ausblick, da dieser nicht wiederholt, was schon erlebt wurde und sowieso nicht mehr verändert werden kann, sondern eine Prognose für die Zukunft wagt. Also möchte ich an dieser Stelle gerne auch einmal vorausschauen: Nachdem der SCOG und insbesondere gewisse Spieler nun seit Juli im Dauereinsatz waren, dürfen vorerst wohlverdient auch mal die Beine hochgelagert werden. Danach werden sich die jungen Spieler der Mannschaft erfahrungsgemäss im freiwilligen Hallentraining austoben, während sich die älteren Spieler ein Fitnessabo kaufen (wobei das nicht impliziert, dass sie dann auch tatsächlich hingehen). Ende Januar beginnt dann die offizielle Vorbereitung für die Rückrunde, die nach Ansage von Trainer Egli noch intensiver und schweisstreibender sein wird, als in den vergangenen Jahren, was durchaus bemerkenswert ist, da spontane Kreislaufschwächen und Übelkeit vor Überanstrengungen schon in der Vergangenheit durchaus zu beobachten waren. Mit dem Trainingslager in Lissabon steht aber auch einmal mehr ein Saisonhighlight im Programm der Vorbereitung. Letztlich wird es für die sportlichen Ambitionen der Luzerner elementar sein, wie sie in die Rückrunde starten werden. Letztes Jahr ging dieser Auftakt bekanntlich gründlich in die Hose, sodass am Ende der Saison der Abstieg als Konsequenz beinahe Tatsache geworden wäre. Da das Startprogramm dieses Jahr sicherlich leichter zu bewältigen ist, als dasjenige am Schluss der Rückrunde, tut der SCOG gut daran, seriös und bis in die Haarspitzen motiviert, in die zweite Saisonhälfte zu starten, um den momentanen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu festigen.

(Autor: Elio Wildisen)

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