Sportclub Obergeissenstein
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6000 Luzern 14

FC Malters - SCOG 4:2 (2:0)

Samstag, 04.11.2017, 16:00 Uhr
Oberei: 150 Zuschauer

Hajnal; Paci, Meier, Günther, Wildisen (66. Albisser); Lingg (18. Bussmann), Pauchard, Illi, Mutter, Wattenberg (87. Borrillo); Bucheli.

Tore: 17. 1:0. 35. 2:0. 71. Pauchard 2:1.  81. Bucheli 2:2. 87. 3:2. 92. 4:2.

Bemerkungen:

57. Lattenschuss Bucheli. 85. Pfostenschuss Bucheli. 90. Lattenschuss Malters

OG ohne Wobmann, Scherer, Da Silva und Stalder (alle verletzt), Barmettler und Vonlaufen (Arbeit). 

Nicht im Einsatz: Schrader, Bukinac

 

Spielbericht:

Ein wenig übertrieben mag folgende Aussage vielleicht schon sein, doch im Grundsatz ist sie auf jeden Fall wahr: Der FC Malters kannte den gegnerischen Strafraum in der zweiten Spielhälfte praktisch nur vom Hörensagen. Dennoch reichten dem Heimteam zwei späte Ausflüge in eben jenen Strafraum, um mit den Treffern zum 3:2 und zum 4:2 für die Entscheidung in dieser über weite Strecken sehr einseitigen Partie besorgt zu sein. Zuvor spielten die Gäste aus Luzern während einer Halbzeit auf ein Tor und konnte mit viel Aufwand und trotz Auslassen diverser Tormöglichkeiten den 0:2-Pausenrückstand wettmachen. Mit dem erlösenden Ausgleichstreffer durch Bucheli nach 80 Minuten schien der Bann endgültig gebrochen und ein Sieg aufgrund der sehr ungleich verteilten Kräfteverhältnisse wieder möglich zu sein. Doch dann leistete sich die OG-Abwehr zum dritten Mal an diesem Abend einen ungenügenden Klärungsversuch, den Malters zum dritten Mal eiskalt auszunutzen wusste. Denn bereits die beiden ersten Tore in dieser Partie waren auf keinen Fall zwingend. Wie schon in der vorangegangenen Begegnung gegen Emmen kassierten die Luzernen relativ billige Gegentore, dank derer das Heimteam mit wenig offensivem Aufwand zu einer komfortablen Pausenführung gelang. Ganz anders die Gäste, die zwar viel Ballbesitz hatten, ein grosses Laufpensum absolvierten und zu einigen guten Torchancen kamen, sich aber nicht in Form eines Tores belohnen konnten. In der zweiten Halbzeit verstärkte sich dieses Bild: Malters konzentrierte sich, wie am Anfang schon überspitzt ausgedrückt, nur noch auf die Defensivarbeit und OG rannte während vierzig Minuten pausenlos an, um am Ende der Partie doch mit leeren Händen da zu stehen. Die spielerische Überlegenheit der Gäste war zwar offensichtlich, doch kann man dem Heimteam definitiv ein Kompliment für die beherzte kämpferische Leistung und die beeindruckende Effizienz aussprechen. Mit vier Treffern aus fünf bis sechs Halbchancen und dem Glück des Tüchtigen kann Malters damit wieder den Anschluss in der Tabelle herstellen, während sich der SCOG zu Beginn der Rückrunde statt wie gewünscht in Richtung obere Tabellenhälfte wohl eher gegen die Abstiegszone orientieren muss, beträgt doch der Vorsprung auf diese Ränge nur magere zwei Punkte.

Mit diesem Spiel ging für den SCOG eine durchzogene Herbstrunde zu Ende. Nach einem mageren Start konnte sich das Team von Micha Egli dank vier Heimsiegen im Tabellenmittelfeld etablieren. Mit einem bescheidenen Punkt aus den letzten drei Spielen ist die Mannschaft aber wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt. Bestimmt wäre punktetechnisch einiges mehr möglich gewesen für die Stadtluzerner. Man denke an die Partien gegen Stans, Willisau oder Ägeri, als man in den letzten Minuten der Spiele wichtige Punkte verlor. Oder auch an die letzten Begegnungen gegen Emmen und Malters, als der SCOG zwar klar die bessere Mannschaft war, sich aber für den grossen Aufwand nicht mit Zählern belohnen konnte. So muss für die Rückrunde ganz klar das Ziel sein, so schnell wie möglich den Weg aus den ungemütlichen Zonen der Tabelle zu finden. Das dürfte angesichts des happigen Startprogramms und den insgesamt neun zu bestreitenden Auswärtsspielen sicherlich keine leichte Aufgabe werden. Man darf also auf jeden Fall gespannt sein, wohin die Reise dieser jungen Mannschaft in der Rückrunde führen wird.

(Autor: Elio Wildisen)
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