Sportclub Obergeissenstein
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SCOG - FC Emmenbrücke 1:4 (1:2)

Samstag, 13. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Wartegg: 100 Zuschauer

Tore: 27. 0:1. 38. 0:2. 44. Bucheli (Foulpenalty) 1:2. 65. 1:3. 88. 1:4.

Hajnal; Scherer, Meier, Mutter, Wildisen (84. Piattini); Paci (84. Marfurft), Albisser, Illi, Kolenda; Bucheli, Vogel.

OG ohne Zai und Lingg (verletzt); Winiger und Pereira (privat); Wobmann (Ausland); Widmer und Stalder (Aufgebot anderes Team).
Nicht im Einsatz: Schrader, Tasdemir, Caluori.

Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Paci

Spielbericht:

Das Torgehäuse schepperte gewaltig, als Paci mit einem wuchtigen und sehenswerten Distanzschuss nach 25 Spielminuten nur den Pfosten des Gästetores traf und das Spiel somit torlos blieb. Es war möglicherweise ein Schlüsselmoment im Spitzenkampf zwischen dem SCOG und dem FC Emmenbrücke, denn nur wenige Zeigerumdrehungen später konnten die Gäste ihrerseits einen wunderschönen Treffer bejubeln, welcher ihnen zugleich auch den Weg zum späteren Sieg ebnete. Wäre nicht Emmenbrückes sondern Pacis Sonntagsschuss zum 1:0 im Tor gelandet, wer weiss, die Partie hätte vielleicht einen gänzlich anderen Verlauf genommen. Auch wenn das Schlussresultat letztlich eine deutliche Sprache spricht, war das Spiel bei weitem nicht so einseitig, wie man vielleicht annehmen könnte. Beide Mannschaften spielten guten, offensiven Fussball, ohne dabei die eigene Defensive zu vernachlässigen, sodass sich den Zuschauern ein zwar temporeiches, jedoch chancenarmes Spiel bot. Und genau an diesem Punkt lässt sich der deutliche Sieg der Gäste trotz ausgeglichener Partie erklären: Die wenigen Chancen, die sich den beiden Mannschaften boten, wusste OG nicht, Emmenbrücke hingegen gekonnt zu nutzen. Drei gute Chancen im ersten Durchgang und zwei im zweiten, reichten den Gästen, um vier Tore zu schiessen, während der SCOG unzählige, aussichtsreiche Standardsituationen nicht in Tore umzumünzen vermochte. Einmal mehr war es ein Elfmeter – mittlerweile der achte aus den letzten acht Spielen -, der den einzigen Luzerner Torerfolg ermöglichte. Ansonsten spielte die Mannschaft von Micha Egli zwar bis zwanzig Meter vors gegnerische Tor guten Fussball, hatte aber mit zunehmender Spieldauer immer grössere Mühe, den letzten Pass zu spielen und war entsprechend zu harmlos, um tatsächlich noch eine Aufholjagd zu lancieren.

Der SCOG verliert somit den Spitzenkampf gegen eine gute Mannschaft mit Ambitionen auf die vordersten Plätze. Für die verbleibenden drei Meisterschaftsspiele sowie die Cup-Partie in Muotathal stimmt die gezeigte Leistung dennoch optimistisch, mit den besten Mannschaften der Liga gut mithalten zu können.

(Autor: Elio Wildisen)

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