Sportclub Obergeissenstein
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FC Küssnacht am Rigi - SCOG 0:5 (0:2)

Samstag, 22.04.2017, 18:00 Uhr

Luterbach: 150 Zuschauer

Hajnal; Scherer, Mutter, Günther, Paci (84. Vonlaufen); Lingg, Illi (76. Wattenberg), Stalder, Zai; Bussmann (70. Barmettler), Albisser

Tore: 40. Bussmann 0:1. 44. Bussmann 0:2. 63. Albisser 0:3. 73. Albisser 0:4. 80. Stalder 0:5.

Bemerkungen:
OG ohne Bukinac, Wobmann, Da Silva, Wildisen (alle verletzt); Schrader, Pauchard (Ferien); Meier (gesperrt)
Nicht im Einsatz: Soydan

47. Platzverweis Anov

Spielbericht:

Abstiegskampf, kapitale Begegnung, 6-Punkte-Spiel: Wie auch immer man die Partie zwischen dem FC Küssnacht am Rigi und dem SCOG betiteln will, es wird klar, dass diese Begegnung zwischen dem Vorletzten und dem Drittletzten der Tabelle wegweisenden Charakter haben würde und entsprechend viel auf dem Spiel stand. Die beruhigenden sechs Punkte Vorsprung von OG auf Küssnacht aus der Vorrunde waren während den letzten vier Spielen, in denen der SCOG lediglich einen Punkt gewinnen konnte, auf ein mickriges Pünktchen zusammengeschrumpft. Zudem reiste das Gästeteam mit einem durch Verletzungen und Spielsperren stark reduzierten Kader an, was die Ausgangslage umso heikler machte. In der ersten Halbzeit konnten beide Mannschaften nicht verbergen, warum sie in der Tabelle so weit hinten rangiert sind. Von spielerischer Klasse waren beide Teams weit entfernt, sodass den Zuschauern im ersten Durchgang kein Spektakel sondern hauptsächlich Fehlpässe, Abstimmungsprobleme und viel Krampf geboten wurde. Es erstaunte folglich auch nicht, dass der SCOG lange gar nicht vor dem gegnerischen Tor auftauchte und das Heimteam bloss nach Standardsituationen – dann dafür meistens brandgefährlich, sodass die Gäste in einigen Situationen viel Glück beanspruchen mussten, um nicht in Rückstand zu geraten. So zeichnete sich schon bald ab, dass der Fussballgott an diesem Samstagabend orange-schwarz und nicht blau-gelb trug. Anders ist wohl auch nicht zu erklären, wie der SCOG kurz vor der Pause in Führung gehen konnte, als ein als Flanke gespielter Ball von Bussmann immer länger und länger wurde und sich hinter dem gegnerischen Keeper ins Tor senkte. Von diesem unglücklichen Treffer scheinbar desorientiert zeigte sich die Küssnachter Abwehr nur wenig später, als Lingg mit einem beeindrucken Tempodribbling über das halbe Feld rannte, mit seinem Schuss zwar am Torwart scheiterte, doch Bussmann den Abpraller über die Linie zur 2:0 Pausenführung für den SCOG stochern konnte.

War diese Ausgangslage für die Stadtluzerner für den zweiten Durchgang bereits komfortabel, so sollte sie kurz nach der Pause noch besser werden. Der Küssnachter Anov leistete sich gerade mal 90 Sekunden nachdem er in der Pause eingewechselt worden war eine Dummheit unbeschreiblichen Ausmasses und beendete seinen Arbeitstag mit einer Tätlichkeit an Paci. Während auf der Tribüne noch darüber diskutiert wurde, ob es Anov vor seinem Spielausschluss immerhin noch zu einem Ballkontakt gereicht hatte, verlief das Spiel nun in den zu erwartenden Bahnen. Küssnacht tauchte zwar noch ein letztes Mal gefährlich vor Hajnal auf, war dann aber nicht mehr in der Lage, die ungünstige Lage noch zu drehen. Stattdessen spielte die Warteggelf ihre numerische Überzahl konsequent aus und erhöhte das Skore bis zum Schlusspfiff auf 5:0. Albisser traf doppelt, wobei er beim 4:0 wie im Spiel gegen Altdorf seine Fähigkeiten als Freistossspezialist unter Beweis stellte und der junge Stalder krönte sein gelungenes Startelf-Debut, bei dem er mit grosser Ballsicherheit zu gefallen wusste, ebenfalls mit einem Tor.

So gewinnt der SCOG sein erstes Rückrundenspiel deutlich, auch weil an diesem Abend sehr vieles für, und nicht wie in den letzten Spiel gegen ihn, gelaufen war. Die Mannschaft von Micha Egli macht damit einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und liegt nun wieder vier Punkte über dem Strich. Die wegweisenden Wochen sind damit aber noch nicht vorbei, weil bereits nächsten Samstag das Schlusslicht der Tabelle, der FC Nottwil, auf der Wartegg gastiert. Ein weiterer Sieg ist Pflicht in diesem Spiel, vor dem es dann bestimmt auch wieder heissen wird: Abstiegskampf, kapitale Begegnung, 6-Punkte-Spiel.

(Autor: Elio Wildisen)


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